Wie das Leben so spielt…

Glauben. Glaubt ihr eigentlich an Schicksal? Ich schon, nicht erst seit kurzem sondern immer schon. Nicht nur an das, sondern auch daran, dass uns gewisse Wege im Leben die wir einschlagen und Personen die wir treffen, vorbestimmt sind. Wie heißt es so schön, bestimmte Dinge sind ein Geschenk oder eine Prüfung in unserem Leben, wichtig ist nur, was wir daraus machen. Auch glaube ich fest an Schutzengel – Menschen, die schon viel zu früh von uns gegangen, aber trotzdem unsere täglichen Begleiter sind und auf uns achtgeben. Glauben ist nichts schlimmes, im Gegenteil, Glauben ist die Hoffnung, dass es etwas gibt, an das man sich festklammern kann oder daran zu glauben, dass es Dinge im Leben gibt, die viel größer sind, als wir sie uns je vorstellen könnten.

Oft sind es banale Dinge im Leben, wo wir uns denken, wieso ausgerechnet uns das passiert und nicht jemand anderen. Wieso man “kein normales Leben” führt sondern immer mit Schwierigkeiten und Troubles konfrontiert wird. Doch dann braucht man sich nur zu fragen, was denn ein normales Leben eigentlich ist. Wie stellt man sich ein normales Leben vor? Ich für mich hab schon sehr früh erkannt, dass das Leben nur soweit normal ist, wie man es selbst zulässt bzw. für sich definiert. Am Schluss hat man immer zwei Möglichkeiten, entweder man ärgert sich sein restliches Leben, dass man immer wieder Rückschläge erfährt, negative Erfahrungen sammelt und diese Situationen auch als negativ empfindet. Oder aber man lernt, diese Schwierigkeiten zu meistern, daraus etwas Positives zu gewinnen, auch aus jeder noch so schlimmen Begegnung eine positive Erfahrung mitzunehmen. All das hat jeder für sich selbst zu entscheiden. Ich bin ein Mensch, der stets etwas Gutes aus allem erlebten, aus jeder gemeisterten Situation, egal wie schwierig sie war, egal wie unendlich weit weg der Ausweg schien, mitnimmt. Warum? Weil ich so bin. Positive Gedanken sorgen auch für eine positive Einstellung. Mit guten Gedanken lebt es sich einfacher, sorgloser und es fühlt sich freier an, das Leben.

Wachsen. Ein Wort mit einer so großen Bedeutung, genauer betrachtet, wachsen wir täglich. Vielleicht bemerkt ihr es gar nicht, oftmals sind es auch simple Dinge, einfache Alltagssituationen die im Nachhinein betrachtet viel mehr als nur eine gewöhnliche Situation waren. Auch wachsen wir an Erfahrungen – an guten wie an schlechten Momenten. Meist sind es die negativen Situationen, die auch etwas Gutes mit sich bringen. Zum Beispiel eine Kündigung im Job – man hat sich eh schon selbst nicht mehr Wohl am Arbeitsplatz gefühlt, kündigte man wegen mangelnder Alternativen oder aus allgemeiner Bequemlichkeit nicht – bekommt dafür eine bessere Arbeitsstelle angeboten. Es entwickelte sich aus einem zunächst negativen Moment etwas Gutes. Wir wachsen an solchen Situationen, lernen mit Erfahrungen umzugehen und sind für die nächsten prägenden Momente gewappnet, wissen bereits, was auf uns zukommt. Wissen, dass wir aus jeder noch so ausweglos scheinenden Situation einen Weg hinaus finden werden. Wir wissen, dass wir an diesen Erlebnissen WACHSEN, egal was noch kommt.

Dankbar. Ich bin dankbar für all die Momente die ich genießen durfte, dankbar für all die Erfahrungen – egal ob negativ oder positiv – die ich sammeln durfte und dankbar für all diejenigen Menschen im Leben, die ich getroffen habe, die mich auf meinem Weg unterstützt und begleitet haben, auch für diejenigen, wo sich die Wege wieder getrennt haben. Denn all das hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin und dafür bin ich unendlich DANKBAR. Nie blicke ich auf eine Entscheidung im Leben zurück, die ich nicht nochmals so treffen würde und so soll es sein. Das Leben leben und nicht über das Leben philosophieren, verpassten Situationen hinter weinen, nicht genützte Momente zu bedauern und sich immer Dinge vorzunehmen, diese aber nie umzusetzen. Das Leben kann oft kurz sein, oftmals plötzlich und unerwartet enden. Daher solltet ihr dankbar für alles sein, was ihr im Leben geschafft, erreicht und gemeistert habt. Und auch für die Zukunft, für jeden einzelnen Tag, den ihr erleben werdet.

Habt ihr alles getan, was ihr jemals machen wolltet? Habt ihr alles erreicht, was ihr euch vorgenommen habt? Und lebt ihr euer Leben, wir ihr es euch gewünscht, immer ausgemalt und erträumt habt?

Warum ich euch das erzähle? Weil mir das Leben wieder mal zeigte, wie wertvoll und kostbar es ist, wie schnell sich von einer Sekunde auf die andere alles ändern könnte. Und ich einfach nur unendlich dankbar für meine Schutzengel bin oder es einfach Schicksal war. Das Leben mir zeigte, wie wichtig es ist, nichts auf morgen oder übermorgen zu verschieben, Situationen und Momente zu nützen. DAS LEBEN ZU LEBEN. Immer das zu tun, was man sich erwünscht, erträumt und vorgestellt hat. Nicht zu oft über vergangenes nachdenken, im hier und jetzt zu leben und einfach das Leben genießen. Situationen annehmen, Dinge die wir nicht ändern können und Menschen die wir nie verändern werden, so zu akzeptieren, wie sie sind. Mit dir selbst und deinem Leben im Einklang sein, gesund sein und unvergessliche Momente mit deinen Liebsten teilen. Das ist es was wirklich zählt und dafür bin ich dankbar.

be yourself. only for yourself.

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